SANDY RODELLA
MYSTIK WOLF
  

 


 


 

            
 
    
  कृष्ण   

 

    
NEW DELHI

Krishna Die Erfahrung Göttlicher Vision
OSHO - Das Nirvana Licht und die Vision des Poeten


Krishna ist der einzige große Mann in unserer ganzen Geschichte, der die absolute Höhe und Tiefe der Spiritualität erreichte, und trotzdem erscheint er weder ernst noch traurig, oder sogar in Tränen. Im Großen und Ganzen ist das Hauptmerkmal eines religiösen Menschen, dass er düster, ernst und traurig sei, wie jemand, der besiegt wurde im Kampf des Lebens, wie ein Abtrünniger vom Leben. In der langen Reihe der spirituellen Weisen erscheint nur Krishna tanzend, singend und lachend. Die Religionen der Vergangenheit waren alle Lebens-Verleugnend und masochistisch und priesen Kummer und Leid als die großen Tugenden. Eine lachende Religion, eine Religion die das Leben in seiner Gesamtheit annimmt, muss erst noch geboren werden. Und es ist gut so, dass die alten Religionen tot sind und zusammen mit ihnen der alte Gott, der Gott unserer alten Konzepte, dass auch er zu den Toten gehört.

Nur Krishna allein akzeptiert das Leben in seiner Gesamtheit.
Wir können sagen, er ist eine Oase des fröhlichen Tanzes und Feier
ns
 in einer riesigen Wüste von Traurigkeit und Negativität.
Nur Krishna allein nimmt den Körper in seiner Ganzheit an
und akzeptiert ihn in allen seinen Dimensionen.

 

Abgesehen von Krishna, Zarathustra ist noch ein anderer. Über ihn wird gesagt, dass er geboren wurde lachend! Jedes Kind auf dieser Welt wird geboren weinend. Nur ein Kind in der ganzen Geschichte lachte über die Zeit seiner Geburt und das war Zarathustra! Und dies ist ein Indiz für die Tatsache, dass eine glückliche und lachende Menschheit erst noch geboren werden muss. Die alten Religionen lehrten die Unterdrückung als den Weg zu Gott. Man wurde aufgefordert alles zu unterdrücken und nur dann würde man zu Gott gelangen. Zweifellos müssen einige grundlegende Fehler im Fundament dieser Religionen bestehen. Der Erfolg einer Religion kann nur anerkannt werden, wenn es allen Bäumen im Garten gelingt zur erblühen. Wenn ein Mensch mit sich selbst kämpft, kann er sich nur ruinieren und zerstören! Und so ist es dazu gekommen, dass der Mensch durch Verleugnung und Unterdrückung seiner natürlichen Instinkte und Emotionen, suizidal wurde und tötete sich selbst ...


Krishna akzeptiert das Leben in all seinen Facetten, in jedem Klima und jeder Farbe. Er allein trifft keine Entscheidungen, er akzeptiert das Leben bedingungslos als jemand, der das Göttliche erfahren und erlebt hat. Er allein kehrt nicht sein Angesicht vom Krieg. In der Tat sollte derjenige, der die Unsterblichkeit kennt, frei sein von Angst und vom Tod. Welchen Nutzen hätte der Nektar, der den Tod fürchtet? Und welche Art von Gewaltlosigkeit ist es, die Angst hat vor der Gewalt? Und wie könnten der Geist und die Seele Angst haben vom Körper und von ihm wegrennen?


Krishna akzeptiert die Dualität und die Komplexität des Lebens vollkommen und transzendiert damit die Dualität. Transzendenz ist nur möglich, wenn du alles akzeptierst - bedingungslos! Deshalb hat Krishna große Bedeutung für die Zukunft. Krishnas Flamme steuert in die Richtung seines Höchststands, sich bewegend dem Höhepunkt seiner Brillanz entgegen. Es ist nicht schwierig zu glauben, dass die Flamme einer Kerze stabil bleibt an einem Ort, welches gut abgelegen ist von Winden und Stürmen, aber wie kann man annehmen, dass eine Kerze ruhig verbleibt und weiter brennt sogar mitten in der Wut der Stürme und Orkane? Es wurde erprobt und festgestellt, dass der Mensch unberührt und ungebunden verbleiben kann wie eine Lotusblüte im Wasser auch während der Wirren des Lebens, in den Wirren der Beziehungen. Es stellte sich heraus, dass der Mensch seine Liebe und Mitgefühl auch auf dem Schlachtfeld behalten kann und deswegen ist es schwierig Krishna zu verstehen. Deshalb haben ihn die, die ihn geliebt und verehrt haben, in Fragmente zerteilt. Niemand akzeptiert und verehrt den ganzen Krishna, niemand hat ihn in seiner Gesamtheit angenommen. Tag und Nacht, Sommer und Winter, Krieg und Frieden, Liebe und Gewalt, Leben und Tod - alles geht Hand in Hand mit ihm.


EINE ESKALATION DER GEWALTLOSIGKEIT ENTSTAND IN DER SEELE ARJUNAS UND ER SCHEINT NACH WIE VOR STARK GEGEN DEN KRIEG ZU PROTESTIEREN. KRISHNA APPELLIERT EINDRINGLICH AN ARJUNA SEINE FEIGHEIT ZU VERLASSEN UND WIE EIN WAHRER KRIEGER ZU KÄMPFEN.

UND SEINE ARGUMENTE FÜR DEN KRIEG SIND SELTEN, SCHÖN UND EINZIGARTIG.

"Nie zuvor in der Geschichte,
sind solche einzigartige und wunderschöne Argumente zugunsten des Krieges,
zur Unterstützung des Krieges - für den Kampf, vorgebracht worden!“

ES GIBT WEDER STERBEN NOCH TOD
FÜR DIEJENIGEN, DIE WIRKLICH "VERSTEHEN" ...

Und so ermahnt Krishna in der Geeta Arjuna immer wieder und fährt fort: "Das alles ist nur Schauspielerei, zu töten oder zu sterben ist nur ein Drama." Krishnas Leben akzeptiert keinerlei Einschränkungen. Er ist nicht an irgendwelche Regeln gebunden, ist unbegrenzt und riesig. Krishna ist frei, unbegrenzt frei. Es besteht kein Boden, den er nicht betreten kann, kein Ort wo er Angst hätte oder zögern würde und kein Limit, welches er nicht übertrifft.
Und diese Freiheiten, diese Weiten von Krishna erwachsen aus seiner Erfahrung der Selbst-Erkenntnis. Es ist die ultimative Frucht seiner Erleuchtung. Aus diesem Grund ist die Frage nach Gewalt in Krishnas Leben unbedeutend. Wo Gewalt sinnlos ist, verliert die Gewaltlosigkeit ihre Relevanz. Spiritualität lehnt ab, sowohl Gewalt wie Gewaltlosigkeit. Sie akzeptiert die Unsterblichkeit der Seele. Und solche Spiritualität bringt sogar den Krieg mit ins Spiel. Spiritualität oder Religion akzeptieren alle Dimensionen des Lebens. Sie akzeptieren Sex und Zuneigung zusammen, Beziehung und Genuss, Liebe und Hingabe. Der allein ist selig, der ganz ist. Krishna ist weder ein Falke, noch ein Verfechter des Krieges um des Krieges willen. Aber er ist sicherlich nicht bereit, dem Krieg um jeden Preis zu entkommen ...

Deshalb sagt dir Krishna, auch den Kampf in eine fröhliche und glückselige Angelegenheit zu verwandeln!

Im Leben gibt es immer die Wahl zwischen dem Anteil des Guten und des Bösen. Es besteht keine Notwendigkeit Angst vor dem Krieg zu haben. Krishna hat nichts mit irgendwelchem "-ismus" zu tun. In der Tat bedeutet "ismus" eine Wahl, dass wir uns für einen der Gegensätze entscheiden. Krishna ist "non-ismus". Er sagt, dass alles was Glück und Segen bringt und das Wachstum der Spiritualität unterstützt, wir willkommen heißen sollten. Jedoch ein unruhiger Geist ist kampfunfähig. Das Leben ist ein Abenteuer der Energien. In der ganzen Galaxie der spirituellen Erleuchteten ist Krishna die einzige Ausnahme, die das Leben in vollem Umfang akzeptiert. Er glaubt nicht daran, für das Interesse an einer anderen Welt, oder für ein ein anderes Leben hier zu leben. Krishnas Freiheit ist „hier und jetzt“. Die Religionen der Vergangenheit waren alle Lebensnegativ, destruktiv, masochistisch und realitätsflüchtig. Krishna sagt aber, diese Welt sei göttlich! Er ist für totale Akzeptanz - Akzeptanz des Ganzen.

Glück ist der Anfang der Glückseligkeit - Glückseligkeit ist der Höhepunkt des Glücks

Wenn wir uns den Dialog zwischen den beiden anhören, scheint Arjuna religiös zu sein und was Krishna sagt ist es nicht. Krishna provoziert ihn zu kämpfen und Arjuna weigert sich dies zu tun. Jeder religiöse Mensch wird sagen, dass Arjuna ein weiser Mann ist. Aber Krishna sagt ihm: "Du bist verrückt, wenn du glaubst jemanden töten zu können. Niemand stirbt jemals und du kannst dem Krieg nicht entkommen, noch kannst du nicht-gewalttätig sein, denn solange das Ich existiert ist Gewaltlosigkeit fast unmöglich. Akzeptiere was auf dich zukommt und es ist Krieg womit du konfrontiert bist! Und du musst darin eintauchen. Und dann kannst du nur ein Spieler werden, ein "Akteur". Ein Schauspieler hat keinen Charakter. Somit beschreiben wir das Leben von Krishna als ein Spiel, eine Performance. Krishnas Leben ist ein freies Spiel, eine „Leela“. Ein Mann von Charakter muss zwischen Gut und Böse wählen, zwischen dem was sein sollte und was nicht. Krishna versucht aus ihm einen Schauspieler zu machen. Krishna fordert ihn auf zu akzeptieren alles was ist und was ihm begegnet, nicht zu wählen, und seinen Verstand nicht mit einzubeziehen. Das ist absolute Akzeptanz - wo es nichts gibt zu verleugnen. Totale Akzeptanz bedeutet, dass es nichts gutes gibt und nichts schlechtes, weder Tugend und Laster noch Schmerzen oder Freude. Krishna sagt Arjuna, dass niemand geboren wird und niemand stirbt, niemand tötet und niemand getötet wird, so dass sich Arjuna ohne Angst und mit Hingabe in einen Krieg stürzen kann.

Alles auf dieser Welt ist Göttlich
 

Alles existenzielle ist göttlich, die Frage nach Recht und Unrecht entsteht sodann nicht. Gewaltlosigkeit ist abhängig von der Gewalt, es sind Polaritäten, einer und derselben Wahrheit. Krishna sagt: "Wähle und du wirst dich verirren, wähle und du bist ab vom Weg, wähle und du wirst fragmentiert." Krishna ist wahllos, er ist total und integriert, somit ganz und vollkommen. Er ist allgegenwärtig, sein Friede ist grenzenlos und obgleich seine Liebe unendlich ist, wird er nicht zögern zu töten falls erforderlich. Er liebt Gott gewaltig. Er ist dem Ganzen verpflichtet, er ist die Ewigkeit. Seltsam sind die Wege des Lebens. Du kannst Krishna verstehen nur, wenn du Glück und Unglück, beides auf dem gleichen Niveau zusammen akzeptierst. Daraus wird ein Zustand der Glückseligkeit. Danach wirst du weder glücklich noch unglücklich. Nun liegen die Dinge so wie sie sind, was ist, ist. Schmerz und Freude, Glück und Leid sind wie die Wolken, die im Himmel ziehen, aber der Himmel bleibt unberührt. Und das ist dein Bewusstsein. Das ist Krishna-Bewusstsein. Und im Krishna-Bewusstsein zu sein bedeutet in Glückseligkeit zu leben. Glückseligkeit ist Wahrheit, die ganze Wahrheit. Wer leer ist, ist das Ganze. Die Leere ist die Grundlage der Ganzheit. Wahllosigkeit bringt dich zur Leere, zum Nichts. Dann bist du, was du bist, aber man kann nicht sagen, wer du bist. Das Leben ist geheimnisvoll, es hat seine eigene Gesetze. Wenn ich mich entscheide jemand zu sein, wird dieser Jemand zu meinem Gefängnis. Krishnas Ganzheit liegt in der Tatsache, dass er keine eigene Persönlichkeit hat, kein Individuum - er ist Existenz. Er ist Leere. Er reflektiert nur, was vor ihn kommt. Krishna ist formlos, körperlos. Er ist grenzenlos. Nur das Ganze kann formlos sein, undefinierbar. Er ist ein leerer Spiegel. Es gibt keine Abbildung seiner selbst, er ist nur Leere.

Krishna symbolisiert das Unmögliche! Er ist absolut einzigartig ...
ER WIDERSPIEGELT DAS, WAS SICH VOR IHM BEFINDET, SO WIE ES IST

KRISHNA IST EINE IMAGINÄRE BLUME
SEINE GRÖSSE IST SCHIER GRENZENLOS, IMMENS
SEINE GANZHEIT REPRÄSENTIERT DIE UNENDLICHKEIT
ER IST UNENDLICH!

KRISHNAS TOD SCHEINT UNBEDEUTEND
IST SO NATÜRLICH WIE DAS AUFBLÜHEN EINER BLUME, IHR VERWELKEN UND STERBEN
DIESES WESEN LEBT OHNE ZU PLANEN, OHNE ZU PROGRAMMIEREN
ER LEBT IM MOMENT - WAS PASSIERT, PASSIERT ...
Auch in diesem Sinne ist Krishna unendlich!

Zu leben auf diese Weise, ohne zu wählen, bedeutet in der Unendlichkeit zu leben. Keine Zeit, kein Ort, oder eine Situation stellen für ihn ein Problem dar. Er wird eins mit jedem Alter, mit jeder Periode der menschlichen Geschichte. Seine Blume blüht, wo auch immer und wann auch immer. Aber er gehört nicht einer bestimmten Zeit und Raum an, er kann jederzeit geschehen. Und er ist nicht einer idealisierten Lebensweise verbunden. Die Essenz von Krishnas Leben ist nicht eine Art spiritueller Disziplin, es ist ein direkter Sprung ins Erwachen, in die Erleuchtung. Die Freiheit ist eine Art Explosion, völlig außerhalb der Kette von Ursache und Wirkung. Krishna schreibt keine Disziplin vor, keine Moral, keine Rituale wie es die Religionen im Allgemeinen tun. Krishna fordert dich nur auf um aufzuwachen, die Augen zu öffnen um zu sehen und dein Ego wird in einem Augenblick verschwinden. Wir sind die Leere selbst, wir brauchen es nicht erst zu werden. Leere ist unsere Natur - Krishna ist ohne Anhänge, und doch liebt er. Seine Leere ist jenseits unserer Vorstellungskraft. Die, welche die höchste Leere erreichen, verschwinden bald von dieser Erde. Krishna scheint keine unserer moralischen Überzeugungen zu unterstützen. Im Gegenteil, er stört und vermasselt alles. All sein Leben und seine Leere sind das lebendige Nichts. Wo immer Krishna ist, befindet er sich im Moksha und es bereitet ihm keinerlei Schwierigkeiten wieder zurück zu kommen, wieder und wieder. Krishna macht eine außergewöhnliche Aussage auf dem Schlachtfeld von Kurukshetra, er sagt Arjuna: "Ich werde weiterhin kommen, wenn die Welt in Nöten sei". Seine Leere ist positiv, vollständig, lebendig und dynamisch ...

Die Erleuchtung beginnt dort wo die Zeit endet. Die Erleuchtung ist zeitlos.
ERLEUCHTUNG BEDEUTET JENSEITS VON ZEIT ZU SEIN. SAMADHI ODER ERLEUCHTUNG GESCHEHEN
WENN DER MOMENT AUFGEHÖRT HAT ZU EXISTIEREN. SAMADHI IST JENSEITS VON LUST UND SCHMERZ.
ES IST EIN ZUSTAND DER GLÜCKSELIGKEIT UND DIE GLÜCKSELIGKEIT IST ZEITLOS.

NICHT NUR KRISHNAS WESEN,
JEDERMANNS WESEN IST EWIG - GRENZENLOS
UND IM SAMADHI HÖRT DER GEIST AUF ZU EXISTIEREN.

Samadhi ist ein Zustand von Nicht-Geist. Krishna ist unermesslich, ewig.

Krishna sagt, es ist besser in seiner eigenen Natur zu sterben, als in der Natur von jemand anderem zu leben und dass Imitation destruktiv sei, selbstmörderisch. Krishna sagt zu Arjuna: "Sei makellos du selbst!" Und er fordert ihn auf, seine Selbst-Natur, seine innere Individualität, sein Ur-Wesen und seinen wahren Antlitz zu finden und so zu sein. Er sagt ihm, in keiner Weise anders zu sein als das, was er ist. Du kannst deine Freude und dich selbst, nur durch den Akt des Abenteuers finden, in der Bewältigung der Herausforderungen und im Kampf. So finde dich und sei authentisch du selbst. Es ist besser zu sterben und seine eigene Natur zu wahren, als ein geliehenes Leben, dass nichts anderes ist als ein Schrecken. Lieber sterben wie ein Krieger, anstatt zu leben wie ein Abtrünniger. Krishna sagt Arjuna, nicht unsicher und unentschlossen zu sein. Stelle dich der Herausforderung und nutze deine Intelligenz um zu entscheiden!“

Folge Niemanden, sondern nur dir selbst!
Krishna lebt grundlos und er lebt mit Hingabe - er lebt nur für die Freude des Lebens.
Und wenn Krishna kommt, dann wegen seiner Freiheit, er ist frei zu kommen und zu gehen, wie er mag.
Krishna erscheint nicht wegen dir. Er ist allein, hat keine Einschränkungen,
er selbst ist die Freiheit.

Wenn du auf Krishnas Pfaden wanderst, dann wird deine Reise endlos.
Seine Reise hat kein Ziel, für ihn ist das Reisen selbst das Ziel.


Aber folge Niemanden - nicht einmal Krishna,
Buddha oder Christus

Folge deiner inneren Natur!
 

Aber eigentlich möchtest du irgendwohin ankommen und dich auszuruhen.
Aber Krishna würde sagen - "Wir müssen weiter und noch weiter wandern"...
Ein Moment sollte im Leben eines jeden kommen, dass er seine Gedanken transzendiert,
und dass er sich jenseits von Worten und Bildern bewegt.

Krishna kann Flöte spielen und er kann tanzen. Und mit der gleicher Leichtigkeit kann er seine Feinde auf dem Schlachtfeld mit seinem Chakra bekämpfen, mit seiner Rad-ähnlichen Waffe. Und es gibt keinen Widerspruch zwischen seinen beiden Rollen. Krishna ist eine Person in vielen verschiedenen Erscheinungen - und das ist seine Größe, seine Herrlichkeit. Und das ist die Einzigartigkeit von Krishna, seine Individualität. Wir nennen Krishna die komplette Inkarnation Gottes. Er ist eine komplette Symbolisierung des Lebens, er steht für das Leben total. Krishna hat den Geist transzendiert, er hat den Verstand überwunden. Und er erreichte die Integrität der Seele, die in jedem Geist sein kann, in jeder Art von Geist. Die sexuelle Energie fand im Leben von Krishna ihren natürlichsten und schönsten Ausdruck. Er akzeptiert Sex ohne Vorbehalte, ohne Ansprüche. Krishna sieht das Leben als ein Fest, als ein Spiel und Spaß. Außer dem Menschen ist alles unter der Sonne ein Spiel, ein Karneval. Der ganze Kosmos feiert, außer uns ... Jeder Augenblick wird gefeiert. Krishna bringt diese Feier in das Leben des Menschen. Er will, dass die Menschen eins würden mit dieser kosmischen Feier.

Derjenige allein gewinnt, welcher nicht gewinnen will
NUR DIEJENIGEN GEWINNEN, DIE DEN SIEG NICHT FORDERN
und wer gewinnen will, verliert ...

In der Tat, die Niederlage versteckt sich in dem Verlangen zu gewinnen,
in den Tiefen dieses Wunsches. Und frei zu sein von diesem Anliegen bedeutet,
der Betroffene hat schon gewonnen!

Wenn jemand begehrt und danach strebt im Leben zu gewinnen, bedeutet es, dass ihm tief in seinem Inneren etwas fehlt. Tief im Innern, ist sich eine solche Person ihrer Minderwertigkeit bewusst und versucht es mit dem Sieg zu unterdrücken. Anderseits, wenn jemand nicht auf Sieg aus ist, bedeutet es, dass er bereits in seiner Eminenz etabliert ist. Es gibt nicht einmal einen Schatten der Minderwertigkeit, welche er durch den Rückgriff auf Sieg zerstreuen müsste. Dein Anspruch unbedingt zu siegen, wird dich in deine Niederlage führen. Es ist das Bestreben nach Erfolg, der sich letztlich in Misserfolg umwandelt ...

  

Die wichtigste Regel des Judo sagt: nie angreifen; derjenige, der angreift wird besiegt. Weil zu erwarten ist, dass durch den Angriff viel Energie ausgegeben wird ist es immer gut, dass ich meinen Gegner provoziere mich zu attackieren und ich verbleibe in Ruhe, entspannt. Ich sollte meinerseits nichts tun, außer den Gegner zu provozieren mich anzugreifen. Während ich seinen Zorn, seine Feindseligkeit ernähre, sollte ich vorsichtig sein meinen inneren Frieden zu halten, trotz Provokationen des Gegners. Das ist das Geheimnis des Judo. Nicht deinerseits angreifen, reize deinen Gegner und wenn du angegriffen wirst, nimm den Angriff mit perfekter Leichtigkeit und absorbieren ihn. Wenn dich jemand trifft, solltest du es ohne Widerstand akzeptieren. Es ist mühsam diese Kunst zu erlernen. Du solltest weder in der Offensive noch in der Defensive sein, weil in beiden Richtungen Energie verschwendet wird. Anstatt deinen Gegner zu schlagen, ist es besser ihn zu provozieren dich anzugreifen, in voller Bereitschaft zu verbleiben und den Angriff zu empfangen und zu absorbieren. Kurz gesagt, du musst damit verschmelzen. Wenn du dich so verhältst, wirst du nicht nur unverletzt davonkommen, sondern noch zusätzlich Energie schöpfen, die vom Angriff des Gegners kommt. So kommt es oft vor, dass ein schwacher Kandidat gewinnt und sein sehr starken Gegner verliert.

KRISHNA BESIEGTE SEINE STARKE GEGNER
DENN KÄMPFEN WAR FÜR IHN EIN SPIEL, SCHAUSPIELEREI, FREUDE
KRISHNA IST NICHT AGGRESSIV. ES SIND IMMER ANDERE, DIE IHN ANGREIFEN MIT ABSICHT IHN ZU ZERSTÖREN
DAS GEHEIMNIS DER SIEGE KRISHNAS ÜBER SEINE MÄCHTIGE GEGNER BESTEHT IN SEINEM KIND-WESEN,
SEINER SENSIVITÄT UND EMPFÄNGLICHKEIT

SEIN WUNSCH IST NICHT ZU KÄMPFEN UND NIEMANDEN ZU BESIEGEN.
KRISHNA BEFINDET SICH IM ZUSTAND VÖLLIGER ANHANGLOSIGKEIT UND NIMMT SOGAR EINEN FEINDLICHEN ANGRIFF, ALS EIN SPIEL AN
WÄHREND ER MIT ÄUSSERSTER SPIELFREUDE REAGIERT IST AUF DER ANDEREN SEITE SEIN ANGREIFER ANGESPANNT UND BESORGT;
ER IST GETEILT UND GEBROCHEN UND NOTWENDIGERWEISE VERLIERT ER GEGEN KRISHNA!

 ALL DAS BEDEUTET, DASS ES SCHWIERIG IST EIN KIND ZU BESIEGEN
WÜRDEN WIR UNSERE AUGEN OFFEN HALTEN, KÖNNTEN WIR DAS UNIVERSUM ÜBERALL SEHEN

Wenn du liebevoll beobachten kannst, würdest du das Göttliche überall sehen.
Alles was du brauchst sind sehende Augen. Wenn du tief und total in einen Tropfen schaust,
wirst du sehen, dass in ihm der ganzen Ozean verborgen ist.

AUCH ARJUNA KÖNNTE ES SEHEN, DENN ER IST IN EINER SEHR TIEFEN BEZIEHUNG MIT KRISHNA
ES IST EINE SELTENE ART VON FREUNDSCHAFT ZWISCHEN DEN BEIDEN

ES IST KEIN WUNDER, DASS ARJUNA
IN EINEM MOMENT TIEFER INNIGKEIT MIT KRISHNA
DIE UNIVERSALE FORM DES GÖTTLICHEN IN IHM SEHEN KANN

GÖTTLICHE VISION GESCHIEHT IN GEWISSEN MOMENTEN UND KANN SICH WIEDER VERLIEREN

Es ist ein echtes Erlebnis.
In einigen Momenten berührst du den Höhepunkt deines Bewusstseins.
Aber es ist sehr mühsam, auf diesem Höhepunkt zu verbleiben, es kann Millionen von Leben dauern, um sich diesen Segen zu verdienen und erhalten.
Göttliche Vision geschieht, es ist nicht etwas das gegeben oder genommen werden kann. Aber Krishna gelingt dieses Wunder:
Er verwandelt den Tod in ein Segen ...

Selbst der Tod ist schön

Schönheit hängt ab von der Qualität der Person,
die sie hält.
In den Händen von Krishna
wird sogar der Tod selig!

Krishna ist jemand, der im Moment lebt;
er akzeptiert, was jeder neue Augenblick mit sich bringt.
Wenn es Krieg bringt - akzeptiert Krishna es und begibt sich hinein.
Nur wer in Freiheit lebt, lebt im Moment.

Krishna ist ein spiritueller Mensch, er ist nicht religiös!

Krishna akzeptiert das Leben mit all seinen Blumen und Dornen,
seinem Licht und Schatten, süß und sauer.
Er akzeptiert das Leben wahllos,
... bedingungslos!

Krishnas Leben enthält sowohl Siege wie Niederlagen.
Er ist nicht darauf zu gewinnen, nicht ein Egoist, der nicht auch eine Niederlage annehmen könnte. Krishna ist vorbereitet für alles, was das Leben mit sich bringt. Er nimmt die Höhen und Tiefen des Lebens bedingungslos, er ist wirklich wahllos. Krishnas Leben ist ein Fluss, er bewegt sich mit den Winden. Er hat keine eigene Wahl, hier, dort oder irgendwo zu sein, er geht im Leben völlig auf. Es gibt ein Sprichwort von Lao Tzu: Sei wie der Wind, fliese mit dem Wind ... Gehe, egal wo er dich treibt und wähle nicht. Und es gibt Leute, die ein "Ja" sagen zum Leben, es sind Wesen die sich der ganzen Länge nach den Strömungen hingeben, und danach mühelos und glücklich mit ihnen fließen. Diese Leute haben ein Gefühl tiefer Verbundenheit mit der Existenz, sie bewegen sich mit ihr mit einem Lied in ihrem Herzen. Es ist eine Flöte in Krishnas Händen,
 ...
denn er hat sich den Händen der Existenz anvertraut!

Er ist bereit zu gehen, wohin der Fluss des Lebens ihn führt.
Und wo auch immer er sich befindet, tanzt er und feiert. Wahllosigkeit ist das Tor zur Glückseligkeit und Ekstase. Krishnas körperliche Form, seine Stimme, seine Musik sind wie Wellen. Krishna war wie eine Welle, die im Meer auferstand, tanzte eine Weile mit den Winden, und verschwand wieder im Ozean. Wenn Krishna tanzt, ist er sich bewusst, dass er zum Ozean gehört, er selbst ist der Ozean. Aber wir haben vergessen, auch „wir“ sind der Ozean. Krishnas physischer Körper, sein Bild und Statue können verwendet werden, um in Kontakt mit der ozeanischen Form Krishnas zu kommen - zu seiner Seele. Die Kraft unseres Unterbewusstsein ist enorm. Aber bitte folge niemanden, nicht einmal Krishna!
Imitation ist falsch und sie ist selbstmörderisch!

Krishna imitiert niemanden.
Auch Buddha folgt nicht anderen. Aber wir alle versuchen andere zu imitieren. Und Nachahmung ist gefährlich. Imitation an sich ist unnatürlich, hässlich und falsch. Jeder Mensch ist anders, einzigartig und unvergleichbar. Gott ist Kreativität selbst, er ist immer originell, und alles was er schafft ist Original. Er macht niemals eine Kopie, er wiederholt sich nie. Und deshalb, wenn du deine Individualität verleugnest und versuchst wie jemand anderer zu sein, dann hast du das Grundgesetz des Lebens verletzt. Imitation ist ein Verbrechen gegen Gott. Und diese Gefahr ist inner-spirituell. Es ist eine Art langsamer Vergiftung. Ob du Krishna oder Buddha imitierst, macht keinen Unterschied ...
... alle Imitation ist selbstmörderisch!

            
         SANDY RODELLA
     
KAHLIL KHALIL GIBRAN - DER PROPHET EXTREMIST - DER ERHABENE BUDDHA
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MIRAMARE TRIESTE

OSHO / KRISHNA   "The Man and his Philosophy"
Diskursfragmente - Original in Hindi: "The Future Belongs to Krishna" 
gehalten am

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